Portrait-Schule – Geheimnisse der Portraitfotografie Nr.1 – Einleitung

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Die Geheimnisse der Portraitfotografie finden!

Das hier ist die Ankündigung einer Serie  von  „How to“ Artikeln und Tutorials zur Portraitfotografie. Ich nenne die Serie: „黒 Portrait-Schule:  Die Geheimnisse der Portraitfotografie finden und verstehen lernen“

Meine Artikel „6 Tipps zur Portraitfotografie“ und „Was macht gute Babybauchfotos aus?“ werden sehr oft aufgerufen. Deswegen habe ich mir überlegt die Tipps & Tricks weiterzuführen und das Ganze etwas geordneter anzugehen.  Ich werde also schrittweise die Geheimnisse der Portraitfotografie suchen und das was ich gefunden habe mit euch teilen.
Das erste Geheimnis gibt es am Ende des Artikels 😉

Welche Charakteristiken soll die Reihe haben:

1) Das „schnell  & einfach“ Prinzip. Das steht dafür, dass effiziente Methoden besprochen werden.

(ein „schau mal so bekommt man ein Color-Key Foto ohne Bildbearbeitung in Analogtechnik hin! Das ist zwar umständlicher, aufwendiger und teurer aber es geht“ wird es hier nicht geben!)

 2) Konzentration auf einige Aspekte der Portrait & People Fotografie

 3) Die einzelne Artikel sollen auch Unabhängig verständlich sein (modular aufgebaut)

Vielleicht gebe ich die eine oder andere Anekdote Preis genug zu erzählen hätte ich.

Drei Bereiche Systhem!

Wenn man sich mit Fotografie beschäftigt, dann kann man das Thema auf 3 Bereiche herunterbrechen. Die drei Bereiche sind alle wichtig und jeder wirkt sich auf ein Portraitfoto aus.

Meine zukünftigen Tutorials  zur Portraitfotografie werde ich also nach folgenden Kategorien einordnen:

 

Die 3 Bereiche in die ich die Portraitschule unterteile

Die 3 Bereiche in die ich die Portraitschule unterteile

Motiv:

Bei den Artikeln zu diesem Oberthema geht es um die zu fotografierenden Menschen. Folgende Punkte möchte ich dort ansprechen:

  • Wo finde ich Modelle?
  • Possing oder Natürlichkeit?
  • Wie finde ich Bildideen?
  • Wie lerne ich ein Motiv zu sehen?
  • Was für Posen gibt es?
  • Wie „platziere“ ich ein Modell
  • Die Mimik macht es!
  • Was ist mit der Umgebung?  (Location´s / Hintergünde)
  • Welche Syling Möglichkeiten gibt es?  (Accessoires, Make Up, die Hilfe einer Visa)
  • Kreative Portrait Styling Tipps

Technik

Im Themenbereich Technik will ich u. A. auf die Kamera- und Studiotechnik eingehen. Dort möchte ich auch einige andere Aspekte besprechen, die sich auf die Portaitfotos auswirken können (z.B. auch rechtliche Aspekte, oder Themen die ich nirgendwo anders rein passen)

  • Was ist zur Kameratechnik zu wissen?
  • Was für Objektive gibt es? Welche „braucht“ man und welche nicht!

Das 50mm 1.8 „Der Allrounder“ (Portrait-Schule Nr.2)
Das 85mm 1.8 „Das Headshot-Objektiv“
Makroobjektive in der Portraitfotografie: Tokina 100mm 2.8 VS Canon 85mm 1.8
Welches Objektiv eignet sich für Gruppenfotos?

  • Was ist zum Blitz zu wissen? (Blitzanlage, Reflektoren, Lichtformer ect..)
  • Sonstige Ausrüstung für die Portraitfotografie (Trittleiter, Make Up sonstige Hintergründe, ect…)
  • Rechtliches: Verwendung der Bilder, Modelverträge und Urheberrecht.
  • Was ist zur Bildbearbeitung (Postproduktion)  zu wissen?

Dodge  & Burn – Portrait Bildbearbeitung (Portrait-Schule Nr.3)

  • Was ist die Arbeiten mit Texturen
  • Wie sieht eine einfache Beauty Retusche aus? (u.A.Weichzeichnen)

Licht

Ohne Licht gibt es kein Foto! Licht ist ein sehr wichtiger Faktor für die Stimmung von Fotos und deswegen ist mir das eine eigene Oberkategorie wert.

  • Welche Basics sollte man zum Licht kennen?
  • Welche Lichtarten gibt es? (hartes Licht, weiches Licht)
  • Wie wirkt sich Licht auf ein Portrait aus?
  • Wie mache ich High-Key Fotos?
  • Worauf ist bei Low-Key zu achten?
  • Gegenlichtaufnahmen (worauf ist zu achten? Welche Effekte erzielt man damit)

Schnittmengen der Fotobereiche:

Natürlich ist diese Einteilung in Drei Überkategorien sehr rudimentär und nur als Denkstruktur gedacht.
Dieser Überblich dient nur dazu, um einige Aspekte der Portraitfotografie zu vermitteln.

Zwischen den Bereichen gibt es immer Schnittmengen, die sich  gegenseitig beeinflussen. Wenn wenig Licht vorhanden ist hat das Auswirkungen auf die zu verwendete Blende, Isozahl und die Belichtungszeit.

Gehört die Verwendung von Make-Up zum Motiv oder zur Technik? Mit solchen Fragen möchte ich mich gar nicht rumschlagen. Dem Leser soll nur eine Ordnung vorgestellt werden, in der ich die Artikelserie schreiben werde.

Welcher Bereich  ist der Wichtigste für ein Foto?

Alle sind wichtig!

Wenn ich aber gezwungen wäre einen Bereich auszuwählen, dann wäre es „Der Mensch“ also das Motiv!.
Im Vergleich zu anderen Bereichen der Fotografie, gibt es bei dem Motiv in der Portaitfotografie einige Besonderheiten  zu beachten.

Die anderen Elemente „stützen“ im Idealfall das Motiv. Wenn Licht und Technik gegen ein Motiv arbeiten geht das Foto daneben!

Im Idealfall greifen die Die 3 Bereiche ineinander. Technik und Licht unterstützen das Motiv.

Im Idealfall greifen die Die 3 Bereiche ineinander. Technik und Licht unterstützen das Motiv.

Das 1. Geheimnis der Portaitfotografie

Portraitfotografie heißt immer mit Menschen umgehen.

Jeder Portraitfotograf oder Fotokünstler der sich in dem Bereich betätigt weiß das. Ob es ein Karsh ist, der Churchill charmant aber bestimmt seine Zigarre wegnimmt oder ein unbekannter Fotograf, der ein Model motiviert einen bestimmten Gesichtsausdruck zu bekommen.
Bei jedem Foto ist der zwischenmenschliche Umgang entscheidend.

Als Portraitfotograf ist es das Wichtigste sein Augenmerk auf den Menschen zu richten. Das Geheimnis besteht darin, seine Modelle so anzuordnen, dass sie natürlich wirken. Ein Straßenfotograf, der Menschen unbeobachtet fotografiert braucht sich darüber keine Gedanken zu machen. Bei der „Street Photography“ wirken die Menschen natürlich, weil dort nichts inszeniert ist. Ein Straßenfotograf muss jedoch eine Szene einfangen, die über einen „Schnapschuß“ hinausgeht. Ein Portaitfotograf muss sich hingegen darüber Gedanken machen wie er einen Menschen inszeniert!

Ein Model in eine künstliche Pose zu versetzen und dann zu sagen lächel mal bringt meistens keine guten Ergebnisse. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin die das Model in die Position zu bringen (Pose & Haltung) und dann Emotionen zu wecken. Ein echtes Lachen wirkt viel natürlicher als ein gestelltes. Wirkliche Wut in den Augen ist ausdrückstärker als gestellte. Gerade bei ungeübten Modellen, die ihre Mimik noch nicht so gut beherrschen, ist dieser Tipp ganz wichtig:

Denke an den Menschen und versuche es zu schaffen echte Emotionen zu wecken.

Zitronen sind sauer

Sind die Emotionen echt oder gespielt?
Mann kan mitfühlen wie sauer die Zitrone schmeckt!

Viele Anfänger, vergessen das offensichtliche, das der Mensch im Mittelpunkt steht. Sie machen sich zu viele Gedanken um die Lichtsetzung Accessoires oder Bildbearbeitungsfragen. Das ist alles Wichtig! Aber vergesst den Menschen der fotografiert wird nicht! Das ging mir selber übrigens nicht anders 😉

Also Merke: Das wichtige ist der Mensch.

Was meint ihr?

Was haltet ihr von dem Gedanken, dass ich eine Artikelserie zur Fotoschule ausbaue? Gibt es Themen die euch besonders interessieren? Habe ich ein wichtiges Thema vergessen? Die Aufzählung ist auch nur punktuell. Auch wenn einige Themen und Artikel schon feststehen ist das Ganze noch nicht abgeschlossen und wird von mir noch erweitert werden. Das heißt ihr könnt  aktiv darauf  eingewirkt, was ich am Ende behandeln werde.
Also wünscht euch Themen!

Schreibt mir doch eure Meinung in die Kommentare über ein Feedback würde mich glücklich machen.

 

[Zuletzt Aktualisiert: 3.8.2016]

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Kommentare

  1. Kleiner Tipp  August 3, 2016

    Gut gemeinte Tipps, aber wenn Du etwas veröffentlichst tue Dir doch selbst den Gefallen und lies es nochmal durch! Der Artikel strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern und Sätze, die während des Schreibens verändert wurden.

    Ansonsten Danke für die Hinweise.

    antworten
    •  August 3, 2016

      1000 Dank für dein Feedback und den Tipp!
      Der Artikel wird so schnell wie möglich überarbeitet!

      Sorry, dass es im Blog vereinzelt noch sehr schnell geschriebene Artikel gibt.
      Größtenteils sind solche Artikel noch Altlasten aus den Anfangszeiten meines Blogs.
      Mir fehlt manchmal einfach die Zeit.
      Darunter leidet dann der Blog.
      Sprich die Korrektur und der
      Feinschliff von einzelnen Artikeln.
      Der „Einleitungsartikel“ war (leider) so ein Artikel.

      Mir ist bewusst, dass das eine etwas flaue Begründung ist.
      Einige Blogger werden jetzt vielleicht auch die Nase rümpfen, wenn ich zugebe das ich
      mit Tippfehlern, Rechtschreibung und Grammatik zu kämpfen habe und mein Blog unter diesem
      Aspekt wohl niemals perfekt sein wird.

      Aber hey, dafür bin ich ehrlich :)
      Ich kann halt Fotografie und beim „Schreiben“ verbessere ich mich immer noch.

      Beste Grüße
      Stephan

      antworten

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