Warum Du als Künstler keine Werke verkaufst!

Geschrieben von:

Warum Du als Künstler keine Werke verkaufst!

6 Tipps zum Kunstmarketing:

Du bist als Künstler wirklich aktiv, aber verkaufst kaum etwas? Dann zeige ich dir 5 Tipps wie du das ändern kannst.

  1.       Knauserig sein mit dem Originalen

Ein Original kann man nur 1 mal verkaufen.

Hört sich banal an, aber den Umstand sollte man beachten. Ein weiterer Grund ist, dass ein Künstler meistens nicht viel verdient, wenn sich das Original teuer weiterverkauft. Wer das denkt, der hat sich geschnitten.

Selbst wenn alles nach Plan läuft funktioniert das für viele Künstler nicht.

Überlegt doch mal: Ein Bild wird verkauft und der Künstler wird berühmt. Wer macht dann das Geld mit dem Weiterverkauf des Bildes? Na, der Käufer des Bildes und nicht der Künstler. Der Künstler geht natürlich nicht ganz leer aus: Ihm bleiben Ruhm und Ehre. Das sollte man auch ausschöpfen. Für zukünftige Werke ist dann vielleicht eine Preissteigerung drin.

Die Frage ist, ob diese den Künstler auch erreicht. Es wird schon einen Grund haben warum Van Gogh zu Lebzeiten kaum Werke verkauft hat und ein Damian Hirst im Geld schwimmt. Hirst hat sich nicht immer an die Spielregeln des Kunstmarktes gehalten. Er hat 2008 in einem „Ausverkauf“ sehr viele Werke direkt aus seinem Atelier versteigert, ohne eine Galerie einzuschalten (Der Gesamterlös betrug angeblich 172 Mio Dolar). Für Hirst hat sich diese ungewöhnliche Verkaufsveranstaltung ausgezahlt.

Was bedeutet das für den Kleinkünstler?

Klar,  man kann als Kleinkünstler nicht so mit dem Kunstmarkt spielen wie ein Herr Hirst. Trotzdem sollte man sich über die Vermarktung Gedanken machen. Viele Verkäufe kann man mit Originalen nicht erzielen. Außer man ist sehr produktiv. Deswegen sollte man frühzeitig überlegen wie das Werk clever weitervermarktet werden kann. Eine Lösung ist es z.B. Geld durch Postkarten, Poster, T-Shirts oder Originialkopien zu verdienen.

Traumatische Erfahrung, das Original ist weg:

Das erste Bild zu verkaufen kann eine bittersüße Erfahrung sein. Du hat etwas verkauf. Du bekommst die Anerkennung als Künstler. Aber, dein Bild ist weg! Eine bekannte Künstlerin beschrieb mir einmal wie sie ihr erstes Bild verkauft hat. Das Gemälde war das Sternstück ihrer damaligen Schaffenswelle. Sie machte den Anfängerfehler den Verkaufspreis unter Ihren Materialkosten anzusetzen. Die Freude ein Bild verkauft zu haben wich gleich der Erkenntnis das A) das Bild weg ist und B) man rational betrachtet immer noch im Minus ist.

Merke: Eine geschlachtete Kuh gibt keine Milch mehr!

Die Zweitverwertung der Werke:

Das Geld liegt in den Drucken, in „original Kopien“ und in limitierten Editionen.

Der Künstler muss die Zweitverwertung seiner Bilder ausschöpfen, spätestens wenn er sich als Künstler etabliert hat. Die Business Literatur spricht auch davon eine „Marke“ zu etablieren. Andere verwenden den Begriff Branding (vgl.K. WeinholdSelbstmanagement im Kunstbetrieb S.182 ff)

Mein Tipp: Schon bevor die Marke gefestigt ist, sollte man sich ein Konzepte für die Zweitverwertung überlegen. Wenn dir das nicht liegt, dann frag jemanden um Rat, der davon Ahnung hat. Ob das um den Bedruck von  T-Shirts oder Topflappen, geht spielt dabei keine Rolle.

Wichtig ist nur, dass man sich nicht an den Glauben klammert: „Meine Werke werden mehr wert, jetzt habe ich es geschafft“.

 2.       Selbstinzinierung schafft Aufmerksamkeit

Wer sich seine eigene Marke schafft kann mehr für sein Werk verlangen. Eine schöne Verkaufsformel die man in diesem Zusammenhang liest ist AIDA: (vgl. K. WeinholdSelbstmanagement im KunstbetriebS. 239 ff)

Nein,  nicht das Kreutzfahrtschiff, sondern die PR-Regeln.

AIDA steht für:

Attention = Aufmerksamkeit schaffen

Interest = Interesse des Kunden wecken

Desire = Wünsche und Verlangen nach dem Werk schaffen

Action = Yeaa, das Werk wird gekauft

Aufmerksamkeit schaffen: Darin sollte ein Künstler gut sein!

Konzentrieren wir uns auf die Aufmerksamkeit. Um in der Masse der Künstler aufzufallen hilft ein Konzept ungemein. Aufmerksamkeit muss nicht immer mit einem  Skandal oder ein Tabubruch einhergehen. Klar, die „großen“ wie Picasso oder Dali haben das Mittel ausgiebig genutzt, aber das ist nicht jedermanns Sache.

Gerade im Kleinkunstbereich kann es helfen seine Persönlichkeit zum Verkauf einzusetzen. Ein gutes artist statement kann helfen die Künstlerpersönlichkeit darzustellen. Mit dieser dargestellten „Künstlerpersönlichkeit“ ist eine Beschreibung gemeint, die auch bei dem Verkauf der Werke hilft. Ein stimmiger Lebenslauf, der markante Punkte enthält und Symphatie beim Käufer weckt, da reicht.

Merke Dir: Unterhaltung und Glaubhaftigkeit sind wichtig für ein artist statement.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten Aufmerksamkeit zu erlangen. Wie man bei 500px seine Fotos auf die Startseite bekommt habe ich in meinem Artikel 500px Hack  erklärt. Ähnliche Strategien funktionieren sicher auch bei anderen Plattformen (z.B. Fine Art America oder Seenby). Man muss nur aktiv bleiben und sich zeit nehmen sie zu hacken.

 3. Meistere die Kunst des Verkaufens

Eins vorab, verkaufen ist keine „hohe Kunst“, sondern eine Fähigkeit die man lernen kann!

Ja, das kannst auch du!

Du hast vielleicht keine Lust, weil du denkst „Hey ich bin doch Künstler!“

Aber du kannst es lernen wenn du willst.

Die eigene Vernissage ist nicht der Punkt, an dem man sich zurücklehnen und Feiern sollte. Das ist die Stelle an der die Arbeit erst so richtig losgeht!

Wer ist an welchem Werk interessiert?

Ist er kaufbereit?

Wenn nicht, vielleicht möchte er den Katalog kaufen?

Wenn er keinen Katalog will, kennt er vielleicht jemanden der an der Kunst interessiert ist? Kann man ihn als Multiplikator nutzen?

Vielleicht kann man den Besucher dazu bringen über die Ausstellung zu erzählen? (oder zu twittern oder es bei Facebook zu posten)

Die meisten Künstler die ich kenne haben mit solchen Gedanken Schwierigkeiten. Nicht zuletzt, weil eine Vernissage von gefühlten 95% der Besucher nur als soziales Happening und nicht als Kaufveranstaltung betrachtet wird. Aber machen wir uns nichts vor: Kunst wird gekauft. Also sorge dafür, dass die Vernisage nicht nur eine Party sondern auch  eine Verkaufsveranstaltung wird.

Tipp: Wenn du keinen Galeristen hast, der deinen Vertrieb übernimmt, denn suche dir einen „verkaufstüchtigen“ Freund. Bitte Ihn um Hilfe und setze ihn für deine  erste große Ausstellung ein. Das kann deinen Vertriebserfolge steigern und du kannst was lernen. Ich wette jeder kennen jemandem der ein Händchen im Verkauf hat und bereit ist etwas zu helfen wenn man nett fragt.

4.       Kenne den Marktwert:

Man sollte den Kunstmarkt kennen. Es ist wichtig zu sehen welcher Künstler für welchen Preis verkauft. (bzw. für wie viel seine Werke angeboten werden).

Wenn du keine Bilder verkaufst, vielleicht sind deine Preise zu hoch oder zu niedrig?

„Heutzutage kennen die Leute vor allem den Preis und nicht den Wert.“  - Oscar Wilde

Preisermittlung von Bildern:

Eine Methode zur Preisermittlung ist das „Taxierungsverfahren nach Multipilkationsfaktoren“: (vgl. K. WeinholdSelbstmanagement im Kunstbetrieb S.226 ff)

Die Methode liest sich wie ein Pi mal Daumen Regel und funktioniert in etwa so: Man soll sich einen vergleichbaren Künstler suchen der Verkauft und dessen Preise analysieren. Seine eigenen Wert leitet man durch Preisfaktoren ab, mit denen man dann den anaylsierten Preis multipliziert.

Diese Methode erscheint zwar sehr wissenschaftlich, ob sie für eine Preisbegründung von Kleinkünstlern eignet wage ich zu bezweifeln. Ein Kunstwerkt ist ein Einzelstück. Bei der Preisbildung ist die Positionierung des Künstlers wichtig.

Warum gibt jemand für eine Gucci Tasche 1200 Euro aus, wenn er sich auch eine Tasche für 29.99 kaufen könnte?

Richtig, ihr zahlt für die Marke!

Es liegt an der Platzierung: Luxus oder Billigsegment

Das gleiche Prinzip gilt auch für deine Kunst.

Wenn du sagst das Bild kosten 700 €, dann kann das keine wirklich hinterfragen. Beim Verkauf solltest du Argumente anführen können warum es 700€ kostet. Diese Argumente sind aber nur als Alibi für deine Käufer da. Wenn er das Bild wirklich will und er bereit ist das Geld auszugeben, dann spielt es keine Rolle ob das Bild 300€  oder 3000€ kostet. Das D (Desire) aus der Aida-Formel schlägt da voll zu.

Die Frage ist nur, spielst du im Luxus oder Billigsegment?

Deine Platzierung spiegelt sich natürlich auch in der Kommunikation mit deinem Käufer wieder.

Denn eines ist jedoch wichtig:

Ein Käufer will nicht verarscht werden!

Wenn jemand Kunst sammelt hat er eine Ahnung was das Werk von einem „Newcomer“ kostet und was ein etablierten Künstler verlangen kann.

Bei der ersten Ausstellung gleich die Preise eines Gurskys zu verlangen, das kann nur schief gehen.

Argumente die den Preis untermauern können sind:

–          Abschluss eines Kunststudiums (Bietet auch Sicherheit für den Käufer)

–          Jahrelang etabliert am Markt

–          Der Künstler hat Preise gewonnen

–          Erhaltene Stipendien des Künstlers

–          weitere Ausstellungen

–          Die Vertretung durch eine Galerie (Hey, die will immerhin 50% abhaben. Das kann den Preis schon etwas hochtreiben.)

 5.       Längerfristige Käuferkontakte aufbauen

Wenn du es ernst meinst und deine Kunst verkaufen willst, dann solltest du längerfristige Käuferkontakte aufbauen. Vielleicht kauft jemand bei den ersten zwei Ausstellungen nichts, wenn er aber ein Fan wird schlägt er vielleicht bei der dritten Ausstellung zu!

Das Zauberwort heißt Beziehungsmarketing. Das Thema würde den Artikel sprengen. Wer einen guten Einstieg in die  Materie sucht, dem empfehle ich das Buch Geh nie alleine essen! von Keith Ferazzi. Das Buch hat zwar nichts mit Kunst zu tun, zeigt aber ganz gut, wie man Networking betreiben kann. Um längerfristig als Künstler Erfolg zu haben ist Networking immens wichtig.

 6. Die 1000 Fans

Wenn alles scheitert und der Verkauf so gar nicht klappen will, gibt es noch die 1000 Fans Strategie. Diese Strategie geht auf den Autor Kevin Kelly und das Jahr 2008 zurück. Der Text 1000 true Fans ist lesenswert und wurde auch ins deutsche übersetzt. Der Inhalt bezieht sich darauf,  wie eine Künstler durch eine Anzahl von treuen Unterstützern von seiner Kunst leben kann

Zwei Punkte sind in der Strategie wichtig:

1. Man muss viel veröffentlichen und man braucht am besten Produkte, die man an die 1000 verkaufen kann.

2. Die 1000 getreuen müssen alles Kaufen was man produziert.

Über das Thema wird seit Jahren viel diskutiert.

Im Prinzip geht es um eine Mischung aus Crowd Funding und Beziehungsmarketing.

Der Gedanke, dass ein Künstler nicht versuchen soll  viele Menschen wie nur möglich zu erreichen, sonder die Menschen pflegen soll, die seine Arbeit schätzen gefällt mir. Dieses Prinzip hat den Vorteil, dass der Künstler sich nicht nach einer „unbestimmten Masse“ richten muss, sondern für seine Top Fans arbeitet.

Ob es funktioniert?

Sagen wir mal so: eine E-Mailliste mit 1000 interessierten Lesern zu erschaffen ist kein Kinderspiel. Aber es ist sicherlich für viele Künstler machbarer als den Massengeschmack zu treffen, oder etwa 1 Million Klicks bei You Tube zu erreichen.

Tipp: Startet Deinen Künstlerblog! Wenn ihr einen habt hinterlasst mir einen Kommentar, damit ich bei euch vorbeischauen kann.) Vielleicht bekommt ihr ja so einen weiteren Fan.

Fazit:

Seine Kunst zu Markte zu tragen ist nicht einfach. Da weiß ich selbst. Ich hoffe die Tipps konnten dir weiterhelfen. Wenn du mehr zu dem Thema erfahren willst, dann empfehle ich dir da Buch Selbstmanagement im Kunstbetrieb von Kathrein Weinhold

Das Handbuch habe ich hier rezensiert und es ist zu diesem Thema meiner Meinung nach zur Zeit das Beste was es zu dem Thema gibt!

Wenn ihr andere gute Buchtipps zu dem Thema habt schreibt sie mir in die Kommentare, das würde mich echt freuen.

13
  Auch lesen!

Kommentare

  1. Andreas Altenhoff  Januar 27, 2015

    Dieses ist ein wirklich ein sehr interessanter Beitrag, der zum einen Spaß gemacht hat zu lesen, aber zum anderen mich auch zum grübeln brachte.
    Die Zeit, wo ich dachte, dass ich mit meinem Hobby, der Fotografie ein wenig Taschengeld verdienen könnte ist vorbei. Aber jeder der mit dem Gedanken spielt, mit seinen Kunstwerken seinen Unterhalt zu verdienen sollte sich diesen Artikel mal genauer anschauen und verinnerlichen.

    Gruß, Andreas

    antworten
    •  Januar 28, 2015

      Hallo Andreas,

      schön das dir der Artikel gefallen hat. :)

      Mit Fotografie Geld zu verdienen ist auch nicht einfach, aber meiner Meinung nach doch noch „leichter“, als mit der klassischen Kunst. (Gemälden,Plastiken, Skulpturen ect.).
      Bei der Fotografie ist der Produktionsaufwand (und die Unkosten) auch meistens nicht so hoch, außerdem ist die Nachfrage höher.
      Viele Menschen brauchen z.B. Hochzeitsfotos und alle brauchen irgendwann mal Passfotos. Aber ich kenne wenig Menschen, die eine 2 Meter hohe Eisenskulptur brauchen.
      Das ist halt ein Luxusgut oder eine Liebhaberei.
      Die Zielgruppe ist da ganz anders.
      Deswegen finde ich das Thema auch so spannend.

      Es gibt da einige clevere Marketing-Konzepte, die sich für Bildende Künstler anbieten. Vielleicht baue ich das Thema irgendwann noch mal etwas aus.

      Beste Grüße

      antworten
  2. ANTONIOS GIZAS  Dezember 8, 2015

    HALLO AN ALLE,
    vor allem dem BLOGbesitzer der es mir ermoeglicht, das hier zu posten.
    1.) sorry fuer alle Rechtschreibfehler; bin Grieche und Deutsch ist eine Fremdsprache fuer mich.

    2.) interesanter Artikel….
    3.) habe auch vor zwei Monaten beschlossen, zukuenftigt mein Geld mit meinen Werken zu verdienen…
    4.) ich haette gerne ein FEEDBACK von Personen die mich nicht kennen und sich nicht scheuen mir ihre echte Meinung zu sagen, was sie von meinen Werken halten, das waere vielleicht auch ein wichtiger Punkt, den man bedenken muss, sich der Meinung sovieler wie moeglich zu stellen, da liegt fuer mich auch der groesste Wert eines Kuenstlers. Erreiche ich die Menschen, ist die Botschaft die ich abbilde fuer andere verstaendlich ?

    Als letztes. Danke, falls jemand vorbeischaut.
    Meine e-mail 34200GR@gmail.com

    Die Seite wo ihr etwas sehen koennt ist ARTISTS.DE
    & natuerlich in der SUCHE: 34200GR eingeben.

    5.) Das ist eine ONLINE-GALERIE..
    Bitte schreibt mir, auch wenn es „ALTE“ Werke sind, die neuen werden bald dazukommen.

    Besten DANK.

    antworten
    •  Dezember 8, 2015

      Hallo Antonios,

      freut mich das Dir der Artikel gefallen hat.
      Ich hoffe du bekommst etwas mehr Aufmerksamkeit für deine Artist.de Galerie.
      Ich würde dir aber unbedingt den Tipp geben, dir eine eigene Internetseite
      (bzw. einen Blog) zuzulegen.
      Wenn du es mit deiner Kunst ernst meinst wird da kein Weg dran vorbei führen.
      (bzw. du solltest deine Bilder auch auf anderen Plattformen verkaufen: z.B. bei „Fine Art America“

      Das mit dem Feedback zu Werken ist so eine Sache:
      Ja Feedback kann einem Künstler helfen.
      Ich bin aber der Meinung das man sich als Künstler auch frei davon machen muss.
      Wenn man „wahre Kunst“ schaffen möchte muss die aus einem selbst kommen.
      Dieser Gedanke hat aber mit dem verkaufen von Kunst nichts zu tun.
      Den „wahre Kunst“ muss sich nicht verkaufen.

      Wenn du Kunst verkaufen willst, dann musst du anders vorgehen.
      Ob man mit Kunst Geld verdienen ist um einen eine Vermarktungsfrage und zum anderen
      eine Frage ob deine Bilder vom Markt angenommen werden.
      (bzw. eine Frage wie man eine Gruppe von Menschen findet die das geschaffene Werk gut finden. (Fans, oder einen „Tribe“ wie es Seth Goddin nennt)).
      Klar kann man auch Analysieren was sich verkauft und seine Kunst danach ausrichten. (Im Buch „The War of Art“ werden Künstler die sich so verhalten kritisch Betrachtet, da sie sich oft zu stark zu Dienstleistern machen).

      Um längerfristig Werke verkaufen solltest du dir eine Kommunikationsplattform schaffen und an der „1000 True Fans“ Strategie arbeiten.

      Kurz gesagt fang einen Blog an :)

      Viel Erfolg mit deiner Kunst

      Beste Grüße

      antworten
  3. Denise Mankowski  August 10, 2016

    Prima Artikel, super geschrieben 📝
    Gute Ratschläge, gerade das Networking möchte ich ausbauen und werde den BuchtIpp in Anspruch nehmen.
    Liebe Grüße Denise

    antworten
    •  August 11, 2016

      Hallo Denise,

      danke für dein Feedback.

      Das Buch Selbstmanagement im Kunstbetrieb ist eines meiner Favoriten zum Kunstmarketing. Es ist wirklich gut geschrieben und gibt viele praktische Tipps hat.
      Mit dem Buch kann man nichts falsch machen.
      Das Thema Networking tauch natürlich auch auf (S. 227 ff ), es ist aber nur ein Teil des Buches. Da es in dem Buch auch viel um den Kunstmarkt und um Marketing und Selbst-Organisation dreht.

      Den „perfekten Geheimtipp“ für ein Buch das sich speziell auf Networking bezieht habe ich leider nicht.
      Was mir ganz gut gefallen hat war
      Gehe niemals alleine Essen„.
      Der amerikanische Geschäftsmann Keith Ferrazi schildert dort seine vorgehen in verschiedenen Situationen. Das Buch ist (leider) etwas zu amerikanisch und bezieht sich oft auf die amerikanische Großindustrie.
      Dafür kann man es jedoch gut zu lesen. (manche andere Bücher zu dem Thema empfinde ich als etwas zu „trocken“)

      Beste Grüße
      Stephan

      antworten
  4. Klaudia Frieda  September 3, 2016

    Hallo!
    Ein sehr interessanter Artikel mit vielen tollen Hinweisen und (Buch-)Tipps! Besonders spannend fand ich den Hinweis über die Zweitverwertung von Bildern nachzudenken… Vielen Dank dafür!
    Ich versuche gerade als Malerin mit meiner Kunst sichtbarer zu werden. Am 1.August 2016 habe ich einen ‚daily painting‘- Blog gestartet, auf dem ich jeden Werktag ein neues Bild mit einem Text poste. Außerdem zeige ich das Bild und den Text auf meiner Künstler-Fanpage bei Facebook und auf einer amerikanischen Daily painting- Seite. ‚Offline‘ mache ich Ausstellungen oder präsentiere meine Kunst auf Märkten. Das Ganze soll mindestens 100 Bilder ‚dauern‘. Ich bin gespannt welche Erfahrungen ich dabei machen kann. Vielleicht habt ihr ja Lust, einmal auf meinem Blog vorbei zu schauen: http://klaudia-frieda.com/daily-painting/
    Herzliche Grüße, Klaudia

    antworten
    •  September 4, 2016

      Hallo Klaudia,
      Dein Projekt hört sich super spannend an.
      Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg mit deinem „Daily painting-Projekt“!
      Das ist sicherlich eine gute Erfahrung und wird dich bestimmt auch als Künstlerin weiterbringen.
      Deinen Blog werden die regelmäßigen Postings sicherlich auch gut tun.
      Wie wir alle wissen, erhöht regelmäßiger Content die Sichtbarkeit bei Googel ungemein.
      Versuch auf Jedenfall noch am besten Multiplikatoren für dein Projekt zu gewinnen (z.B. Zeitungen die darüber Berichten, weiter Blogs kontakgieren ect…)
      Das ist zwar mühsam zahlt sich aber bestimmt aus.
      Was dir vielleicht auch helfen könnte ist die Gemälde zu nummerieren. Im Internet erzeugen Zahlen immer Aufmerksamkeit (besonders bei Artikeln).
      Wenn die Leser deines Blogs gleich erkenne das du z.B. bei Bild Nr. 23 Bist dann fiebert man mit, wie bei einem Countdown.
      Also bis die 100 erreicht ist.
      Ich werde dein Projekt mal im Auge behalten.
      Beste Grüße
      Stephan

      antworten
      • Klaudia Frieda  September 4, 2016

        Hallo Stephan, besten Dank für deine Antwort und dein interessantes Feedback! Den Tipp mit der sichtbaren Nummerierung nehme ich sehr gerne an! Bisher gab es nur eine kleine unauffällige Zahl unter dem jeweiligen Bild… Mit einer Kunsthistorikerin, die für die lokale Presse schreibt, bin ich auch schon im Gespräch. Es ist momentan also alles ziemlich spannend…Deinen Newsletter habe ich abonniert, und wenn es okay für dich ist, nehme ich deine Website sehr gerne als Link in meine Webseite auf…
        Weiterhin viel Erfolg für dich und herzliche Grüße, Klaudia

        antworten
  5. Karon Baron Samedi von Styx  Oktober 24, 2016

    Erlaubt mir ein großes Lob für den helfenden Artikel.
    Ich persönlich finde den Artikel gut und ausführlich direkt auf den Punkt geschrieben. Er hat viele meiner Fragen beantwortet noch ehe ich mir dieser richtig bewusst geworden bin. Zudem bekam ich einiger interessanter Inspirationen um Besser zu werden. Ganz nebenbei konnte ich einiger meiner eigenen Fehler, welche noch zu genüge vorhanden sind, erkennen um diese zu korrigieren.
    Ein Herzliches Dankeschön

    So verbleibe ich Hochachtungsvoll
    K. Baron Samedi

    Mors celerior est,
    itaque nocte fruamus.

    antworten
    •  November 3, 2016

      Hallo Baron Samedi,

      hopla dein Kommentar ist leider etwas untergegangen, deswegen schalte ich es erst jetzt frei.
      Danke für das Kompliment.
      Es freut mich, wenn dir der Artikel weiterhelfen konnte

      Viele Grüße
      S.

      antworten

Schreibe einen Kommentar