C/O Berlin – 3 Ausstellungen und eine Jahreskarte

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C/O Berlin – 3 Ausstellungen und eine Jahreskarte

Das C/O-Berlin, ist für seine erstklassigen Fotoausstellungen bekannt.
Weil mich das Programm von C/O Berlin überzeugt hat, habe ich mir eine Jahreskarte gekauft. Wenn man kein Student mehr ist, dann zahlt man 10€ Eintritt pro Besuch. Eine Jahreskarte kostet nur 40€. Mir ist klar, dass ich mir mehr als 4 Ausstellungen ansehen werde.
Deswegen die Dauerkarte.
Alleine die Sebastia Salgado Ausstellung,die am 18.4.2015 beginnt, werde ich mir sicher mehrmals anschauen.

Was ihr kennt Salgado nicht?
Dann lest euch  meinen Artikel zum Film „Das Salz der Erde“ durch!
Ach ja, und schaut euch denn Film an.

Nun zu denFotoausstellungen:

YEA, Flatrate Ausstellungsbesuch !

Jahreskarte C/O Berlin

So sieht die Jahreskarte vom C/O Berlin aus. 40€ kostet der Spaß.

 

3 Ausstellungen auf einen Blick:

Blow UpEnde der Ausstellung:  10.04.2015
Die Ausstellung ist der aktuelle “Headliner” und zeigt Fotografien zu dem gleichnamigen Kinofilm.
Vom 26.2 bis 27.2 gibt es sogar ein Symphosium zu der Ausstellung
[Hier geht es direkt zum  Text ]

Lore Krüger – Ein Koffer voller Bilder
Bis zum 10.04.2015 im C/O.
Fotos von 1934 bis 1944 von der jüdischen Fotografin und ihrer Flucht quer durch Europa.
[Gleich zu meinem Bericht springen]

Niina Vatanen – Beyond the Visible Surface
Verfremdete Fotoarbeiten von einer finnischen Fotografin.
Die Fotos sind auch bis zum 10.04.2015 zu sehen.
[Sofort zu meiner Meinung springen]

C/O Video zu den Ausstellungen

 

   

Blow-Up – Die Hintergründe

Bei der Ausstellung Blow Up geht es um einen Film von Michelangelo Antonioni. In diesem Spielfilm dreht sich alles um Fotografie. Der Film Blow Up fängt den Zeitgeist der 60er Jahre ein. Viele verschiedene Aspekte der Fotografie tauchen in dem Film auf: z.B. Modefotografie, Sozialfotografie und Straßenfotografie. Der Protagonist des Films ist Modefotograf, seine Person ist angeblich an den Fotografen David Bailey angelehnt. Ein Foto das er macht löst einige seltsame Ereignisse aus. Mehr möchte ich von der Handlung nicht zu verraten, um die Spannung des Films zu erhalten.

 

Filmplakat – Quelle: Amazon.de

Die Blow-Up Ausstellung:

Ich war sehr begeistert!

Die Ausstellung vertieft viele Aspekte des Films. Videosequenzen aus dem Film werden gezeigt und verdeutlichen die Zusammenhänge zur Zeitgeschichte. Unterstützend werden dazu Fotos von den zeitgenössischen Fotografen ausgestellt. Mir wurden dadurch einige Hintergrundinformationen klar, die ich vorher nicht hatte. (z.B. das die Sozialfotografien, die in dem Film gezeigt werden, von Don Mccullin stammen.)

Wer den Film nicht kennt dem empfehle ich die Ausstellung nicht.

Warum?
Weil die Bilder stark von der Hintergrundgeschichte leben.

Deswegen schaut euch erst den Film an!

Dann könnt ihr in die Ausstellung gehen!

Wer den Film kennt und mag, für den ist die Ausstellung ein absolutes Muss.

Die Vergrößerungen, die in dem Film eine wichtige Rolle spielen „life“ zu erleben, ist schon ein spannendes Gefühl.

Wem die Ausstellung gefallen hat, für den gibt es das Buch Blow-Up: Antonionis Filmklassiker und die Fotografie.
Das Buch entstammt der ursprünglichen Ausstellung in der Albertina in Wien. Für die Ausstellung in Berlin hat das C/O hat mit der Albertina kooperiert.

 

„Ein Koffer voller Bilder“
von Lore Krüger

Dort sind mehr als Fotos zu sehen. Es geht um Eindrücke aus der Zeit von 1934 bis 1944.

Die Ausstellung gibt ein Gefühl von der Fluchtgeschichte der Fotografin Lore Krüger. Ihre zerbeulte Kleinbildkamera ist genauso zu sehen, wie Briefe von Ihren Eltern. Es sind  Bilder aus einem bewegten Jahrzehnt zu sehen: von abstrakten Fotos, über Portraits bis hin zur Dokumentationsfotografie wird viel gezeigt.

Kleiner Video Tipp: Schaut euch den Bericht in der Tagesschau über die Ausstellung an.

Ich bin zwar wegen Blow-Up ins C/O gegangen, die Lore Krüger Ausstellung hat mich aber angenehm überrascht.

Ein Koffer voller Bilder ist einen Besuch wert.

 

 

Beyond the Visible Surface

von Niina Vatanen

Ich muss sagen, dass von den Fotos von „Beyond the Visible Surface“ nicht viel hängen geblieben ist.
Es handelt sich größtenteils um Fotos, die demonstrativ verfremdet wurden. Was die finnische Fotografin macht ist u.A. folgendes: Sie nimmt Negative des finnischen Amateurfotografen Helvi Ahonen und ergänzt ein fiktives Element.
Das können z.B. Bildlinien sein. So soll ein verborgenes Element des Ursprungsbilds gezeigt werden.

Irgendwie bin ich kein Freund dieser Variante des visuellen sampelns.

Die Idee ist gut:

Mache das sichtbar, was in dem Bild wirkt.
Zeig dem Betrachter was  verborgen bleibt war.

Aber Idee und Ausführung sind zwei paar Schuhe.

Ich entdecke beim Ursprungsfoto, der Verfremdung und dem  „Gesamtkunstwerk“ eine Gemeinsamkeit:
Keines hat mich überzeugt!

Aber wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden.
Fans von Abstraktionen kommen bei der Ausstellung möglicherweise auf ihre Kosten.

 

Ach ja, da gab es noch das Garderoben-Problem, das ich bei der Eröffnung des C/O hatte.
Das ist nun gelöst.
Tadaaa, es gibt nun Schließfächer im Keller.

Yeaaaa!

Man braucht nur 1€ oder 2 € Stücke.

Fazit:

Von den 3 Ausstellungen sind 2 sehr sehenswert!

Also geht ins C/O Berlin und schaut euch Blow-Up und „Ein Koffer voller Bilder an“.
Bis April habt ihr Zeit.

 

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