Top 3 Blogbasics für Fotografen [Checkliste]

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3 Blogbasics, die das Leben einfacher machen!

Was gibt es den beim Bloggen alles zu beachten? So einiges! Viele Fotografen, die mit einem Blog anfangen suchen nach einer Übersicht um sich in die Materie einzuarbeiten. Die meisten Fotografen sind an der Fotografie interessiert und nicht zwingend auch „Social Media Experten“. Deswegen stellen sich viele folgende Frage: „Was muss man als Fotograf beim Bloggen beachten?

Bloggen kann man trainieren!

Gerade für jemand, der seinen ersten Blog startet ist eine kurze Checkliste hilfreich .Die Checklisten, die ich aus meinen Erfahrungen als Fotografieblogger erstellt habe, möchte ich hier teilen. Ich betrachte die Checkliste für mich selber als Motivation und Anleitung um bessere Artikel zu verfassen. Denn Bloggen ist eine Fähigkeit, die man trainieren kann! Gute Blogbeiträge zu schreiben kann man lernen! Man kann sich durch Übung verbessern! Die Checkliste sehe ich für mich als ein Trainingsplan, den ich verwende, damit das Üben auch Erfolge bringt. Kurz gesagt: Meine Checkliste erleichtert mir das „Trainieren“ ungemein.

Drei Bereiche sind wichtig!

Die Liste ist in 3 Bereiche aufgeteilt, auf die ein Blogger achten sollte:

Grundlagen, Fotos  und Texte.

Die Liste ist nicht in Stein gemeißelt, sondern soll nur eine Hilfestellung geben um nützliche, verständliche und hilfreiche Blogartikel zu schreiben. Jeder Blogger sollte sie an seine Bedürfnisse anpassen.

Auf was ist also beim Erstellen eines Blogs zu achten?

Was sollte ich im Hinterkopf behalten, wenn ich einen Blogartikel schreibe? Als Fotoblogger doch nicht so viel, oder? Hauptsache die Fotos stimmen.

Falsch gedacht!

Auch als Fotoblogger oder Fotografieblogger gibt es verschiedene Dinge zu beachten

Die 3 Bereiche der Checkliste:

Die 3 Bereiche der Checkliste:

Die Checkliste fürs Bloggen

 

A)    Grundlagen

 

 1)      Mach dir Gedanken über dein Blogthema

Achte auf deine Sparte und schreibe nicht Off-Topic. Bleibe auf dem Laufenden, was dein Blogthema betrifft!

 

2)      Achte auf deine Leser

(Welche Zielgruppe? Was wird gesucht? Was wird gelesen? Was langweilt?)

 

3)      Blogge regelmäßig

(Bloggen ist ein Langzeitsport)

Blogge also regelmäßig (einmal die Woche, oder alle zehn Tage aber nicht seltener). Wenn du es ernst mit dem Bloggen meinst und dir die Motivation fehlt zwinge dich dazu! Als Motivationshilfe kann man sich auch einer Gruppe wie den „Ironbloggern“ anschließen. Diese Gruppen sind Bloggern, die wöchentlich Blogartikel veröffentlichen wollen. Veröffentllicht einer der Gruppe in einer Woche keinen Blogartikel muß er Geld in eine Kasse einzahlen. Ist genug Geld beisammen gehen die Ironblogger als Gruppe etwas essen oder trinken.

 

4)      Schaffe Inhalte mit Mehrwert

Welches Problem löst du in deinem Blog? Welches Problem löst der einzelne Artikel? Stell dir die Frage vor jedem Blogartikel. den du schreibst.

5)      Vermarkte deine Artikel

Teile deine geschriebenen Artikel in Foren, bei Facebook, Google+, Twitter ect…

 

6)      Achte auf dein Blogdesign

Das Auge isst mit! Das trifft auch auf Blogs zu! Ein Design, das deine Zielgruppe nicht anspricht ist ein K.O.-Kriterium um regelmäßige Leser zu bekommen.

 

7)      Die wesentlichen Seiten deines Blogs müssen stimmen

Dein Blog sollte mindestens folgende Seiten haben: Home (Startseite), About (Über Uns), Portfolio (Bilder, Dienstleistungen, Downloads, Tutorials ect.), Blog (Neuigkeiten), Impressum (rechtliche Gegebenheiten), Service (Was biete ich an)

 

8)      Schreibe nicht das was es schon gibt!

Es gibt unzählige Blogs!

Schreibe deswegen nicht das, was es schon 100 mal im Netz gibt!

Baue deinen individuellen Stil  aus!

Füge in jeden Blogartikel immer etwas Eigenes dazu, was als ein Markenzeichen für deinen Blog gilt

Komprimiere Inhalte oder führe sie weiter aus, aber schaffe etwas Eigenes!!!

(z.B. so einen Artikel: „Wie-Blogge-ich Anleitungen“ gibt es massenweise. Eine Ordnung der Tipps in 3 Bereiche die für Fotografen aufgearbeitet sind gibt es so noch nicht! Wenn doch dann schreibt mir den Link in die Kommentare 😉

 

9)      Vernetze dich

Das Internet ist ein Netzt! Von Vernetzung hängt der Erfolg des Blogs ab! Teile Links und Beiträge, kommentiere andere Beiträge, schreibe auch über andere Blogs und Kollegen! Verfasse Gastbeiträge in anderen Blogs! Suche dir einen Blogpartner, den du um Rat fragen kannst und mit dem du gemeinsam bloggen kannst. Bloggen ist ein Miteinander!

Denke daran!

 

10)   Breche Regeln!

Wenn du das tust, was alle machen wirst du dich nicht von der Masse unterscheiden! Probiere Neues aus und glaube nicht alles was du liest. Keiner von den Profi-Bloggern, SEO-Experten oder Social-Media-Gurus hat die Weisheit mit Löffeln gefressen! Das Internet ist so groß! Deine Blogleser ticken vielleicht ganz anders, als die vom Socia- Media-Experten!

Probiere Neues aus und lass dir nicht zu viel erzählen!

Es ist dein Blog und nicht der von Guru XY, der nur sein Buch, seinen Kurs oder seine Beratungsleistung an dich verkaufen möchte! Richtig, viele „hilfreiche“ Blogs wollen nur etwas verkaufen. Nur aus diesem Grund bieten sie Inhalte (Content) an, um dich als Leser zu ködern oder einzulullen! Die Brotkrumen, die dir vorgeworfen werden, sollen dich nur schrittweise auf eine Landingpage locken! Das geht besser mit schwarz-weiß denken und einfachen Darstellungen! Ob diese stimmen ist vielen Gurus egal! Ja wirklich egal,  Hauptsache der Text liest sich gut!

Glaube nicht blind alles, was du im Internet liest (Ja, auch diese Regeln nicht !!!)

 

B) Fotos

 

 1)      Jeder Artikel braucht ein Foto!

Internet ist ein optisches Medium.

Ohne gute Bilder hat ein Blogger es schwer! Das gilt umso mehr wen das Thema Fotografie ist!

 

2)      Aussagekräftiges Foto

Das Foto sollte etwas über den Artikel aussagen.

Es sollte ein eyecatcher sein.

Das Bild sollte deinen individuellen Still ausdrücken (z.B. durch Texturen im Blog vereinheitlicht sein).

 

3)      Regelmäßig Fotos zu deiner Sparte

Wenn du ein Fotoblogger bist, brauchst du regelmäßig Fotos zu deinem Blog-Thema. Das selbe gilt für einen Fotografen!

(Bloggst du über Fashion, dann brauchst du Kleidungsstücke, die du fotografiertst! Bei Motorrädern, sind es Motorräder! Bloggst du über Portraits dann sind es …… Du verstehst schon.)

Das hört sich jetzt selbsverständlich an, aber gerade bei einem Blog der verschiedene Themen behandelt kann es passieren das das Haupthema etwa in den Hintergrund tritt.

Wenn du zu den Bloggern gehörst, die alles aus Alltag berichten und viele allgemeine Fotos in Ihre Artikel einbinden,  kannst du trotzdem  versuchen  einen roten Faden in deinen Blog zu bringen: Dieses geht, indem du dich auf bestimmte Motive Konzentrierst! Diese Motive kannst du als Rubrik regelmäßig fotografieren (Die Cafetasse der Woche / des Monats, Häuserfassade,Sonnenuntergänge,Landschaften ect.). Bei Allem sollte man sich aber auch fragen „Was hat der Betrachter davon“

Checkliste-Bloggen-portrait-foto-kunst

Die Checkliste Bloggen als Übersicht


 C)    Texte

 

 1)      Überschrift muss stimmen

Die Überschrift entscheidet oft ob der Artikel gelesen wird oder nicht!

Sei kreativ!

 2)      Achte auf die Einleitung

Eine treffende und packende Einleitung entscheidet oft, ob der Artikel weiter gelesen wird.

Nutze rhetorische Fragen und direkte Rede!

Das macht deine Einleitung lebendiger.

 

3)      Achte auf das Ende

Das Ende Eines Blogartikels bleibt in Erinnerung. Der letzte Absatz sollte stimmen. Dort können auch Call to Action Aufrufe untergebracht werden(z.B. „Kommentiere diesen Beitrag“ oder „Melde dich für meinen Newsletter an“)

 

4)      Achte auf den Textaufbau

Arbeite mit Überschriften und Unterüberschriften

Gestalte den Text so, dass ein Überfliegen möglich ist!

Zur Textgestaltung kann ich diesen Blogartikel aus dem Buch Blog lebelieberliterarisch empfehlen.

 

5)      Der Text muss lesbar sein!

Das beinhaltet, dass die Schrift lesbar ist.

Die Schriftart und die Schriftgröße müssen lesbar sein!

(Eine Größe von 14px ist dabei besser als eine von 10px!)

Die Rechtschreibung muss stimmen (fällt mir auch schwer, ist aber wichtig!)

Der Satzbau sollte kurz und verständlich sein.

[Beachte: Ein Großteil der Blogartikel wird von den meisten Besuchern niemals gelesen werden!!! Die Meisten Leser Überfliegen den Artikel nur!!!

Deswegen muß der Artikel auch „überfliegbar“, „Scannbar“ und schnell erfassbar sein! Das gehört auch zur Lesbarkeit. (markieren von Schlüsselworten,

Bilden von Absätzen und Überschriften)

Was haltet ihr von den Blogbasics?

Das waren meine Blogbasic Erkenntnisse.Habe ich etwas vergessen? Was haltet ihr davon? Über einen Kommentar von euch würde ich mich freuen und wenn ihr über Aktionen, Verlosungen und Fotoausstellungen von Portrait Foto Kunst auf dem laufenden bleiben wollt, dann meldet euch doch hier für meinen Newsletter an.

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Kommentare

  1. Markus Schneider  Januar 27, 2014

    Danke für die Tipps in deinem Beitrag. Ich finde es als Einsteiger immer gut wenn andere ihr Wissen teilen.

    antworten
    • Stephan Schwartz  Januar 28, 2014

      Hallo Markus,

      Das freut mich, dass der Artikel dir gefallen hat und ich hoffe ich hoffe die Tipps
      konnten dir weiterhelfen

      Lieben Gruß Stephan

      antworten
  2. Kleckerlabor  Juli 3, 2014

    Ich hätte da noch ein paar Vorschläge meinerseits :)

    Fotos-> Bilder extra fürs Web optimieren da dieses sich deutlich auf die Ladezeiten auswirkt, Bildgröße angeben und am wichtigsten das Bild eine Alternativ Beschreibung geben an erste Stelle weil es behinderten gerecht ist und zu einen Barrierefreies Internet dazu beiträgt. Google mag es übrigens auch wenn man seine Bilder mit eine Alternativ Beschreibung ausstattet.
    Bilder mit #Hashtags ausstatten falls sie im Social Web geteilt werden, haben andere Nutzer eine bessere Change diese Bilder oder Fotos zu finden
    Mit Thinglink seine Bilder bearbeiten damit sie interaktiv werden (Einbetten von Einkaufswagen, Social Buttons und Videos), Positiver Nebeneffekt man kann seinen Blog mit jeweilige gewünschten Suchbegriffe verlinken.

    Obwohl ich zugegeben muss, das diesen Ideen mir grade beim durchlesen vom beitrag durch den Kopf gegangen sind und ich sie selber noch nicht alle in meinen eigenen Blog umsetze. :)

    antworten
    •  Juli 3, 2014

      Hey danke für die Ergänzungen. #hasthags und alt Beschreibungen sind ein guter Punkt. Das ist SEO technisch absolut Wichtig! Thinglink war mir bis jetzt noch gar nicht so ein Begriff. Aber die Idee ist auf jedenfall gut :)

      antworten
  3. Andreas Altenhoff  Juli 29, 2014

    Vielen Dank für diesen Beitrag!

    Ich betreibe zwar schon etwas länger meinen Blog, aber habe bis jetzt noch nicht sehr viel damit gemacht. In den letzten Wochen habe ich wieder gefallen am bloggen bekommen und möchte mich damit jetzt doch etwas intensiver damit beschäftigen.
    Da wird mir mit Sicherheit Dein Beitrag und Dein Blog allgemein sehr helfen können.

    Gruß, Andreas

    antworten
    •  Juli 30, 2014

      Hallo Andrea,

      das freut mich das mein Beitrag dir weitergeholfen hat.

      Ich bin ein großer Freund von „Tabellen“ und „Checklisten“ und so ist als schnelle Übersicht, die Blogcheckliste für Fotografen entstanden.
      Wenn du dich noch etwas intensiver ins Blogmarketing einlsen möchtest empfehle ich auch mal in mein kostenlose Blogmarketing E-Book zu schauen.
      Das spricht zwar Unternehmen an, die Informationen können aber in den meisten Fällen 1 zu 1 auf jeden Blog übertragen werden.
      Ansonsten schau dich einfach in meiner Tipps & Tricks Sektion und der Download Ecke mal um, dort findest du noch etwas Verteifungslektüre.

      Beste Grüße!

      antworten

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