Anja Niedringhaus wurde erschossen: Tod einer Kriegsberichterstatterin

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Der Tod von Anja Niedringhaus

Frauen sind im Kriegseinsatz ungeheuer mutig sagte Peter Scholl-Latour einmal  in der  Harld Schmidt Show

Dieser  Mut hat der 48 jährigen Kriegsreporterin Anja Niedinghaus  das Leben gekostet. Sie wurde am Freitag den 04.04.2014 in Afganistan von einem Polizisten erschossen .

Niedinghaus erhielt  als erste deutsche Frau,   den Pulitzerpreis.  Diesen Preis erhielt sie 2005 für ihre Fotoberichterstattung im Irak.

Niedringhaus – Sportfotografie und Kriesengebiete

Ihre Fotoarbeiten zeigen die unterschiedlichsten Facetten von Menschen in Krisengebieten. Ein Foto zeigt George W.Bush wie er mit den Soldaten Thanksgiving feiert. Er hat den gebratener Truthan in der Hand. Andere Fotos zeigen die Kriegsparteien: Kinder, Frauen  und Soldaten.  Skurrile Momente wurden von Ihr genauso festgehalten wie schrekliche. Ein Foto von „Santa Claus“, der in der Wüste von Kuweit, vor Soldaten einen Auftritt hat  gehört genauso zu ihren Arbeiten, wie  Fotos vom Alltagsleben der Menschen im Krieg.

Niedinghaus machte auch Sportfotos und begleitete regelmäßig das Grand Slame Tennis Turnier  in Wimbelton:  (Quelle:Tagesschau.de)

Eine begeistert strahlende Sabine Lisicki ,   oder ein triumphierender Novak Djokovic hat  Niedringhaus ebenso festgehalten,  wie die Portrait von unbekannten afganischen Soldaten.

Sie Fotografierte nicht nur, sie Half auch!

Vor den fotografischen und auch Menschlichen Leistungen von Anja Niedinghaus muß man den Hut ziehen. Sie engagierte sich und teilte auch offen ihre Zweifel am heutigen Journalismus, zu dem sie sich in  diesem Interwiev in der Südteuschen Zeitung einmal äuserte. Auf die Frage, ob sie sich einmal zwischen Fotografie und Menschlicher Hilfe entscheiden mußte gab Niedringhausin einem Spiegel-Online Interview folgendes an: […] „in Sarajevo. Da habe ich Verletzte ins Krankenhaus gefahren, weil wir […]  noch an Sprit gekommen sind.“ Danach stellte sie fest das sie gar keine Bilder gemacht hatte.

Was bleibt sind ihre Fotos.

„Gäbe es
keine Kirschblüten
in dieser Welt
wie heiter und gelassen
könnte das Herz im Frühling sein“

Ariwara no Narihira

 

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Kommentare

  1. Tina  April 8, 2014

    Ich bewundere die Menschen, die diesen Job machen immer sehr. Es ist unheimlich gefährlich aber eben auch unheimlich wichtig, dass es solche Menschen gibt!
    Liebe Grüße

    antworten
    •  April 8, 2014

      Ja, Kriegsberichterstattung finde ich auch sehr wichtig. Traurig nur das viele Journalisten die in dem Bereich tätig sind einen hohen Preis dafür zahlen müssen.
      Deine URL Adresse in deinem Profil ist immer noch die alte, vielleicht mußt du dein Gravatar Profil aktuallisieren. Ich stelle sie mal per hand um.
      Beste Grüße

      antworten

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