Outdoor Kleidung Top 5 für Fotografen

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Top 5 Fotografen Kleidung für ein Outdoorshooting

Es ist Frühling und die Outdoor Shootingzeit beginnt bald. (bzw. ist schon da).  Deswegen dachte ich mir das ich mal etwas zum Thema „Foto Fashion“ für Fotografen schreibe.

Welche Kleidung brauche ich für ein Outdoorshooting?

Meine kurz Antwort: „Vergiss die Kleidung und konzentriere dich auf das was du fotografierst und auf deine Kamera!“

Aber  ganz so einfach ist es dann doch nicht. Es gibt einige Kleidungsstücke, die für einen Fotografen hilfreich bei einem Outdoorschooting sind.

Robust und strapazierfähige Kleidung

Allgemein gilt folgendes: Die Kleidung sollte robuste und  outdoortaugliche sein. Dann ist sie gut für den Fotografen geeignet.

Feste Schuhe sind für mich ein Muss. Als Fotograf kann es passieren dass man sich auf den Boden legen muss, oder sich auch mal auf den Boden kniet. Deswegen sollte man für ein Outdoorschooting nicht seine besten Kleidungsstücke anziehen.
Eine Strapazierfähige Hose (z.B. eine Jeans) ist für mich die erste Kleidungswahl.

Bequeme Kleidung

Bewegungsfreiheit ist für mich beim Fotografieren das A und O. Deswegen muss die Kleidung mir genug Raum geben um mich frei zu  bewegen. In Röhrenjeans könnte ich keine guten Fotos machen.

Was ich bei einigen Fotografen an Kleidungstücken beobachtet habe und was mir empfohlen wurde habe ich in einer Liste gesammelt. Ich selber nutze zwar nur einen Teil des vorgestellten Equipments.  Aber ich bin auch nicht der absolute Outdoorfotograf, der bei Wind und Wetter aktiv ist. Wenn ich fotografiere denke ich immer auch an meine Modelle, deswegen brauche ich auch keine „Fotohandschuhe“, da ich bei Minusgraden meistens keine Outdoorshootings mache. (frierende Menschen sind meiner Meinung keine guten Motive)

Top 5 Outdoorfoto Fashion

1. Fotoweste

Sie kann sehr nützlich sein. Zwar braucht man nicht mehr X-Filmrollen zu verstauen, aber um Speicherkarten, Ersatzakkus oder auch ein Wechselobjektiv griffbereit zu haben kann die Fotoweste sehr nützlich sein. Ausserdem sieht sie sehr schick aus.

 

Eine Fotoweste in  schwarz

 

Quelle:Amazon.de

 

Eine Fotoweste in  Khaki

 

Quelle: Amazon.de

Bild

2. Foto-Handschuhe

Foto-Handschuhe sind eher was für Herbst und Winter. In der kalten Jahreszeit sind Handschuhe, mit denen man die Kamera  bedienen kann goldwert. Deswegen sollte man darauf achten, das man in ihnen das nötige Fingerspitzengefühl hat. Fehlt es, sind die Handschuhe nutzlos.

 

Quelle: Amazon.de

3. Badehose:

Hört sich albern an, kann aber hilfreich sein: Die Badehose .
Bei einem Sommershooting am See kann es schon mal vorkommen das man ins Wasser muss. Deswegen sollte man eine Shorts, oder Badehose dabei haben. Wenn ihr eine Anglerhose habt, dann könnt ihr diese auch verwenden. Wenn ihr  plant ins Wasser zu gehen rüstet euch einfach entsprechend aus. Als Tipp für Wassershootings wurde mir auch mal zu Taucherstiefeln geraten. Also bleibt erfinderisch.

Quelle:Amazon.de

4. Regenponcho:

Der ist ungeheuer praktisch wenn man vom Regen überrascht wird. Bei Sommergewittern wirklich eine feine Sache.  Alternativ erfüllt natürlich auch jede andere Regenjacke ihren Zweck. Eine  Regen Poncho hat aber den Vorteil, dass  die Kamera bequem unter ihm platz findet. Ich war schon einige mal froh sichere Regenkleidung im Hochsommer dabei zu haben.

Quelle:Amazon.de

5. Kopfbedeckung:

Wenn es Sommer ist und die Sonne scheint sollte man sich schützen. Eine vernünftige Kopfbedeckung gehört dazu.

Ob das ein Baseball Cap oder ein Cowboyhut ist, spielt keine Rolle. Hautsache der Kopf liegt im Schatten.

Quelle:Amazon.de

So, das war es zum Thema Outdoorfashion für Fotografen.
Es gibt natürlich viele weitere Kleinigkeiten die man bei einem Outdoorshooting dabei haben sollte (z.B. Mückenspray, Sonnenschutz und eine gute Taschenlampe wenn man länger unterwegs ist), aber das zähle ich vielleicht mal in einem anderen Artikel auf.
Was ist eure bevorzugte Outdoorkleidung wenn ihr fotografiert?
Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mir in die Kommentare.

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Kommentare

  1. Andreas Altenhoff  April 9, 2015

    Sehr schöne Aufstellung und Hinweise, was man alles bei einem Outdoorshooting braucht und beachten sollte.

    Ich denke zwar, dass jeder selber darauf kommen sollte. Spätestens aber nach dem ersten Einsatz, in der Röhrenjeans und den italienischen Designerschuhen in einer Sumpflandschaft bei 32 Grad im Schatten.

    Über eine Fotoweste habe ich noch nie nachgedacht, sowas brauche ich nicht, meine Fototasche ist immer in meiner Nähe.
    STOP!!! Die Schwarze ist ja von Kalahari, das ist jetzt natürlich was ganz anderes. Ich liebe die Produkte von Kalahari, vieleicht könnte ich ja doch mal so eine Weste gebrauchen 😉

    Gruß,
    Andreas

    antworten
  2. Susanne  April 9, 2015

    Die Badehose ist ganz wichtig, vor allem hier bei uns an der Küste und als Fotoreporter. Denn das zweitwichtigste bei der Pressefotografie für das Regionalblatt ist neben dem Motiv die sogenannte lokale Verortung. Der Betrachter soll erkennen können, wo das Foto entstanden ist, etwa an markanten Gebäuden. Heißt konkret: Niemals aufs Meer, immer in Richtung Strand fotografieren. Und das geht nun mal nicht ohne Badekleidung. Deshalb ist das ein ganz heißer Tipp.
    Fotowesten sind schick, aber bei großer Hitze leider auch eine echte Belastung, wie ich in Afrika feststellen konnte. Dann schon lieber Tasche oder Rucksack, auch wenn’s schwer wird.

    antworten

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