Aufgeschraubt! Das 50mm 1.8 von Canon
50mm auseinandergefallen!
So sieht Dein nifty-fifty von innen aus
Eines der Axiome der Digitalfotografie lautet:
„Man sollte sein Objektiv nicht auf Steinboden fallen lassen!“
Als ich mit diesem ungeschriebenen Gesetzt gebrochen hatte, konnte ich die Frage: „Was steckt in meinem 50mm Objektiv?“ beantworten.
Um diesen Preis will man die Antwort dann auch nicht erhalten. Warum man das 50mm – 1.8 Objektiv einfach gerne haben muss , habe ich schon mal erzählt. Wer Fototipps sucht, der soll sich einach den Artikel durchlesen.
Hier geht es nur um Fotos des technischen Innenlebens!
Das nackte innenleben des Canon 1.8 Objektivs

Dann lag es da, in zwei Teile zerbrochen
„Haltet Dein Objektive gut fest!“ Diese Binsenweisheit muss man nicht am eigenen Objektiv erfahren.
Es ist mir aber leider passiert!
Mit der Folge, dass mein Objektiv nun in den ewigen Jagdgründen der Festbrennweiten weilt. Das Canon bei seinem „kleinen“ 50mm nicht auf Stabilität gesetzt hat, ist mir schon klar gewesen. Der kleine Papbecher ist nicht zum Nägel einschlagen gedacht. Aber muss es denn gleich auseinanderfallen?
50mm 1.8 von Canon – So sieht die Technik aus
Das aufgeschraubte Objektiv:



Neukauf, Upgrade oder Reperatur?
Ich überlegung noch, ob ich mir ein neues 50mm 1.8 (ca. 85 €) zulege, oder etwas mehr Geld ausgebe und mir doch das 50mm 1.4
kaufe (ca. 290 €). Meine Lektion beim Objektivwechsel ruhe walten zu lassen habe ich gelernt.
Ein Normalobjektiv brauche ich aber schon. Ich zögere noch, das Dreifache zu Zahlen nur um eine Blende mehr und eine etwas stabilere Verarbeitung zu erhalten. Obwohl, vielleicht sollte sich gerade bei meiner Geschicklichkeit die stabilere Verarbeitung des 1.4 als der entscheidende Vorteil erweisen. Vielleicht versuche ich mich auch an der Reperatur des Objektives. Denn das Manuelle scharfstellen funktioniert noch, wenn ich das Objektiv wieder zusammensetze ist.
Habt ihr schon mal Erfahrung mit defekten Objektiven oder habt ihr einen Reperaturtipp für mich?
Über euer Feedback freue ich mich, also ab damit in die Kommentare.
Pingback: Das 50mm-Geheimnis: Von Offenblende und Festbrennweiten | Portrait Foto Kunst
Finde ich ziemlich interessant mal zu sehen was drinnen steckt.
Ist ja echt nicht viel o.O
Liebe Grüße
Ruth
Pingback: Ohne 50mm Objektiv geht es nicht! | Portrait Foto Kunst
Hab es aauch schon geschafft das 50er zuzerlegen, nun gut, genauer gesagt hat mein Hund geschafft es zu zerlegen *pfeif* nun gut, seit kurzem habe ich das 50 mm 1.8 STM und somit ist die „Family“ wieder komplett.
Ich habe ein 17-85 EF S USM komplett zerlegt, weil die Blendensteuerung nicht mehr funktioniert hat. Auf den 1. Blick würde ich sagen, dass Dein 50 1.8 da noch relativ gut aussehen tut 😀 Durch den Zoom waren ein paar Leiterzüge defekt, die man im Netz für unter 3 Euro kaufen kann. Da lohnt sich eine Reparatur auf alle Fälle.
Ich tät mich an der Repaaratur versuchen. Viel Glück.
VG Jan B.
Hallo Jan,
Danke für den Tipp mit den Leitzügen!
Mein kaputtes 50 1.8 ist recht sauber in 2 Teile zerbrochen. Eigentlich recht harmlos, da man die Teile auch kleben kann. Das ist ja eigentlich auch kein Problem.
Von der Reparatur hatte ich zunächst trotzdem abgesehen, da ich nicht so der „Perfekte-Bastler“ bin.
Ich hatte einfach Angst, das die fordere Hälfte meines Objektivs bei einem Shooting abklappt. 🙂
Da ich auch schnell Ersatz brauchte habe ich es einfach neu gekauft.
An die Reparatur werde ich mich mal machen wenn ich etwas Zeit habe…
Bei einem teureren Objektiv (z.B. dem 17-85 EF S USM) hätte ich mich auch auf die Reparatur konzentriert.
Beste Grüße
Stephan
Hallo Stephan,
mein erstes 50mm 1.8 II habe ich leider auch zerlegt. Stein und Plastik vertragen sich halt doch nicht so gut. Ich habe versucht es zu reparieren, aber leider ist ein kleiner Pin, der die Frontlinse im Gehäuse hält beim Sturz abgebrochen und verschwunden. Dadurch leider irreparabel für mich. Aber man kann die lose Frontlinse super benutzen um ein wenig zu experimentieren, Linse neigen, vor, zurück usw.
Das 50mm 1.4 USM hat übrigens noch einen weiteren für mich sehr entscheidenden Vorteil, nämlich den leisen und vor allem deutlich schnelleren Ultraschallmotor. Das ist gerade im (schnellen) Reportagebereich ein deutlicher Vorteil gegenüber dem 1.8er, wer es unter Studiobedingungen oder ausschließlich für Portraitshootings einsetzt kann m. E. getrost bei dem günstigen 1.8er bleiben, denn es ist allemal eine super Optik.
Bezgl. Reparaturen habe ich mal mein altes 55-250mm Kit-Objektiv zerlegt, um die Holi-Staubreste von der Innenseite der Frontlinse zu entfernen. (http://blog.photographie-ls.de/?p=1101)
Viele Grüße
Sebastian
Hallo Sebastian,
vielen Dank für dein ausführliches Kommentar.
Es tut mir total leid das ich erst jetzt Antworte, aber in der
Zeit der „Sommerpause“ betreibe ich meinen Blog in diesem Jahr etwas auf „Sparmodus“.
Ausrüstung „zerlegen“ gehört wohl zum fotografieren dazu.
Mir fällt da immer eine Geschichte von Steve McCurry ein
die er während eines Vortrages erzählt hat.
(McCurry musste einmal für ein Foto seine gesamte Kameraausrüstung opfern, bzw. wurde
nach einem Foto angegriffen und seine Kammerausrüstung wurde dabei zerstört…)
Auffallend ist nur, dass mir schon gelegentlich Objektive heruntergefallen sind
und das 50mm 1.8 von Canon scheinbar besonders „sensibel“ ist.
Die Reparatur ist so eine Sache für sich. Ich habe schon oft gehört, dass viele Fotografen einige
Objektive wiederherstellen konnten.
Wenn ein Pin fehlt (oder Plastik ungünstig splittert) ist eine Reparatur natürlich schwierig bis unmöglich.
Vom 1.4rer von Canon* habe ich auch schon viel Gutes gehört. (auch vom 1.2er…aber die spielen halt in einer anderen Preisklasse)
Wer sich auf Reportage-Fotografie konzentriert für den lohnt sich das Objektiv sicherlich.
Danke für dein Feedback.
Der typische Foto-Anfänger (mit schmalem Geldbeutel) wird aber meistens vom höheren Preis abgeschreckt.
Deinen Artikel von der Objektivreinigung habe ich mir durchgelesen.
Wirklich sehr interessant und gut dargestellt !
Holi kenne ich nur von der original Indischen Variante (mit Wasser gemischte Farben, brauchte einmal fast eine Woche um alle Farbreste aus meinem Gesicht rauszuwachen…;)
Beste Grüße
Stephan
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